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Hungarologie + Zweitfach moeglich?

BenutzerBeitrag

12:22
29.5.2011


balkonraucher

Mitglied

Beiträge 6

Hey,

Ich habe noch eine ganz andere Frage.. ist es, vom Pensum her, moeglich, neben Hungarologie noch einen anderen Studiengang zu belegen – ohne dass beides voellig zu zu kurz kommt dabei?
Ich interessiere mich auch sehr fuer Kunstgeschichte- das sind nun dann aber 2 vollwertige Bachelorstudiengaenge, meint ihr man bekommt das irgendwie hin, dass sich die Veranstaltungen nicht ueberschneiden? Kennt ihr vielleicht jemanden, der Hungarologie + ein weiteres Fach studiert oder wuerdet ihr das garnicht empfehlen?
Gruesse, Anna

08:22
30.5.2011


Andi

Admin

Beiträge 57

Hallo Anna!

Seit der Umstellung auf die aktuellen Bachelorstudien sind faktisch alle Studien ziemlich reglementiert was die Reihenfolge des Besuchs bzw. der Absolvierung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen geht. Alles ist in Modulen aufeinander aufgebaut. Das heißt es kann zu einer gewissen Herausforderung werden zwei oder mehrere Studien aufeinander abzustimmen um alle vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen bzw. Prüfungen wie geplant ablegen zu können.

Dies soll aber nicht bedeuten, dass es nicht möglich ist! Viele von den Studierenden haben neben Hungarologie oder Fennistik auch andere Studien komplett anderer Richtungen wie Jus, Medizin, Wirtschaft oder Technik inskribiert und studieren beides sehr erfolgreich. Es hängt sehr vom eigenen Organisations- und Lerntalent ab um alles unter Hut- und Dach zu bekommen – aber es ist aus eigener Erfahrung möglich.

Vielerorts ergeben sich auch gewisse Synergien – bspw. mit den Erweiterungscurricula (EC) die auch für beide Studien angerechnet werden können oder den Erweiterten alternativen EC, die aus bunt gemischten Lehrveranstaltungen des anderen Studiums sein können.

Ich würde gerade wenn man später einmal in der "freien Wildbahn des Arbeitsmarktes" arbeiten möchte das Studium eines zweiten Faches, als Ergänzung empfehlen, da oft das Studium einer Kultur und Sprache alleine ohne weitere Qualifikation bei der Arbeitsplatzsuche ein Nachteil sein könnte.

Viele Grüße
Andi

Vorsitzender der Finno-Ugristik Studienvertretung